Das Rezept
Zutaten
- 250 g gereifter, backbereiter Pizzateig
- 70 g zerdrückte Tomaten
- 65 g Mozzarella, gut abgetropft
- 35 g verzehrfertige scharfe Salami, dünn geschnitten
- Salz nach Bedarf
- Optional eine kleine Prise Chiliflocken zum Servieren
- Etwas Mehl oder feine Semola zum Formen
Zubereitung
- Ofen auf 250 °C Ober- und Unterhitze vorheizen und eine geeignete Backfläche nach Herstellerangaben mit erhitzen. Teig abgedeckt geschmeidig werden lassen.
- Mozzarella abtropfen lassen und zerkleinern. Die Schärfe der Salami beurteilen. Tomaten zurückhaltend salzen.
- Den Teig auf etwa 28 bis 30 cm öffnen. Auf der leicht bestäubten Schaufel prüfen, ob der Boden beweglich ist.
- Tomaten dünn auftragen, Mozzarella verteilen und die Salami locker darüberlegen. Den Rand frei lassen und unmittelbar einschießen.
- Etwa 8 bis 12 Minuten backen, ab Minute sechs beobachten. Bei ungleichmäßiger Hitze drehen. Der Boden muss durchgebacken sein, bevor die Pizza herauskommt.
- Kurz ausdampfen lassen, schneiden und nach Wunsch einzelne Stücke mit wenigen Chiliflocken ergänzen.
Die Salami bestimmt die Schärfe
Für diese Diavola verwendest du verzehrfertige scharfe Salami, keine rohe Bratwurst. Pro Pizza sind 35 g ein sinnvoller Anfang. Schneide sie dünn und verteile die Scheiben mit Abstand. Je nach Sorte unterscheiden sich Schärfe, Salz und Fett deutlich. Probiere vor dem Belegen ein kleines Stück, dann kannst du entscheiden, ob zusätzlich Chili auf die Pizza soll. Bei einem gemeinsamen Essen lässt sich zusätzliche Schärfe am Tisch leichter dosieren als nach dem Backen wieder entfernen.
Das Rezept setzt einen gereiften Teigling von 250 g voraus. Er soll sich ohne kräftiges Zurückziehen auf etwa 28 bis 30 cm öffnen lassen. Für die Herstellung kannst du die verlinkte Teiganleitung nutzen. Hole den Mozzarella rechtzeitig aus der Lake, schneide ihn klein und lasse ihn im Kühlschrank abtropfen. Die Salami gibt beim Backen zusätzlich Fett ab. Gut abgetropfter Käse und eine dünne Tomatenschicht verhindern, dass sich mehrere feuchte oder fettige Schichten auf dem Boden sammeln.
Den Käse saftig und die Salami angenehm halten
Lege die Salamischeiben locker auf den Käse. Ihre Ränder dürfen sich beim Backen etwas wölben und Farbe bekommen. Wenn dünne Scheiben sehr schnell dunkel werden, kannst du sie beim nächsten Durchgang erst nach einigen Minuten hinzufügen. Nutze dafür eine geeignete Schaufel und halte den Aufenthalt außerhalb des Ofens kurz. Ein verbrannter Rand an der Salami bringt Bitterkeit statt zusätzlicher Würze. Die Backzeit richtet sich deshalb auch nach dem Belag, nicht nur nach der Farbe des Teigrands.
Für die erste Pizza reicht die Schärfe der Salami. Chiliflocken sind eine optionale Ergänzung nach dem Backen. Verteile zunächst nur eine kleine Prise auf einem Stück und entscheide danach über den Rest. Schwarze Oliven passen als zusätzliche Variante, erhöhen aber auch den Salzgehalt; reduziere dafür etwas Salami oder Käse, statt den Belag nur weiter aufzubauen. Zum Servieren schneidest du die Pizza zügig und legst sie nicht längere Zeit in eine geschlossene Box. Darin wird der Boden durch eingeschlossenen Dampf weicher.
