Frisch oder schnittfest
Frischer Mozzarella wird häufig in Flüssigkeit verkauft. Er bringt entsprechend Feuchtigkeit auf die Pizza. Fester, zum Reiben oder Schneiden angebotener Pizzamozzarella enthält meist weniger freie Flüssigkeit und verteilt sich gleichmäßiger.
Beide Varianten können sinnvoll sein. Für eine kurz gebackene Pizza mit wenig Belag ist gut abgetropfter frischer Mozzarella eine Möglichkeit. Bei längerer Backzeit im Haushaltsbackofen lässt sich mit schnittfestem Käse ein trockenerer Belag leichter erreichen.
Vorbereiten statt überladen
Schneide frischen Mozzarella rechtzeitig klein und lasse ihn in einem Sieb abtropfen. Tupfe die Oberfläche bei Bedarf vorsichtig trocken. Lagere vorbereiteten Käse bis kurz vor der Verwendung gekühlt.
Verteile kleine Stücke mit Abstand. Eine geschlossene dicke Schicht hält Feuchtigkeit darunter fest. Auch Tomatensauce, Gemüse und andere Beläge bringen Wasser mit; betrachte deshalb den gesamten Belag.
Den Backablauf passend wählen
Bräunt der Käse deutlich schneller als der Boden, kann es helfen, die Pizza zunächst nur mit Sauce anzubacken und den Käse später hinzuzugeben. Das passt besonders zum Haushaltsbackofen mit längerer Backzeit.
Büffelmozzarella ist keine automatische Verbesserung für jede Pizza. Sein Geschmack und seine Feuchtigkeit verändern das Ergebnis. Starte mit einer überschaubaren Menge und entscheide anhand deines Ofens und des gewünschten Belags.
