Das Rezept

1 Pizza, etwa 28 bis 30 cmca. 25 Minuten, zusätzlich Teigreifung und Vorheizen

Zutaten

  • 250 g gereifter, backbereiter Pizzateig
  • 50 g Mozzarella, gut abgetropft
  • 25 g Fontina
  • 30 g Gorgonzola
  • 10 g Parmesan, fein gerieben
  • 1 TL Olivenöl
  • Frisch gemahlener schwarzer Pfeffer nach Geschmack
  • Etwas Mehl oder feine Semola zum Formen

Zubereitung

  1. Den Ofen auf 250 °C Ober- und Unterhitze vorheizen. Geeigneten Stein oder Stahl nach Herstellerangaben mit erhitzen. Teig abgedeckt geschmeidig werden lassen.
  2. Mozzarella abtropfen lassen. Mozzarella und Fontina klein schneiden, Gorgonzola in kleine Stücke teilen und Parmesan fein reiben.
  3. Den Teig auf ungefähr 28 bis 30 cm öffnen und auf eine leicht bestäubte Schaufel legen. Prüfen, ob der Boden frei gleitet.
  4. Olivenöl dünn auf dem Boden verteilen, den Rand frei lassen. Mozzarella, Fontina und Gorgonzola gleichmäßig darübergeben. Parmesan noch zurückhalten.
  5. Sofort einschießen. Ungefähr 8 bis 12 Minuten backen, ab Minute sechs kontrollieren. Käsebräunung und Unterseite zusammen beurteilen; die Mitte muss durchgebacken sein.
  6. Herausnehmen, mit Parmesan und nach Wunsch Pfeffer bestreuen. Kurz ausdampfen lassen, schneiden und servieren.

Vier Sorten gezielt kombinieren

Diese Variante verbindet 50 g Mozzarella, 25 g Fontina, 30 g Gorgonzola und 10 g Parmesan. Mozzarella bildet die mildere Grundlage, Fontina ergänzt einen volleren Käsegeschmack, Gorgonzola setzt würzige Akzente und Parmesan kommt fein gerieben zum Schluss dazu. Die Mengen ergeben zusammen 115 g Käse für einen Boden aus 250 g gereiftem Teig. Wenn du eine Sorte ersetzt, orientiere dich an ihrer Aufgabe. Vier gleich kräftige Hartkäse ergeben eine deutlich salzigere und trockenere Pizza als diese Mischung.

Fontina lässt sich bei Bedarf durch einen gut schmelzenden milden Schnittkäse ersetzen. Beim Gorgonzola kannst du mit einer milderen Sorte beginnen oder seine Menge etwas reduzieren. Gib die fehlende Menge nicht automatisch als Parmesan dazu. Das würde den Salzgehalt und das Schmelzverhalten stark verändern. Falls du vegetarisch kochst, prüfe bei allen vier Käsesorten die verwendete Labart oder eine passende Kennzeichnung. Die bloße Kombination aus Käse und Teig sagt darüber noch nichts aus.

Weiße Pizza gleichmäßig backen

Verteile die Käsewürfel und kleinen Gorgonzolastücke mit etwas Abstand auf dem Boden. Die Zwischenräume schließen sich teilweise beim Schmelzen. Ohne Tomatensauce ist die Oberfläche schneller trocken, wenn du nur einzelne hohe Käsehaufen setzt. Eine hauchdünne Schicht Olivenöl auf dem Teig reicht als Grundlage. Zusätzliche Sahne ist für diese Variante nicht vorgesehen. Sie würde die Feuchtigkeit erhöhen, während der Käse schon reichlich Fett und Geschmack mitbringt.

Beobachte ab etwa Minute sechs, wie schnell die Käseoberfläche bräunt. Ist sie fertig, der Boden aber noch blass, braucht die Backfläche beim nächsten Mal mehr Vorheizzeit oder einen passenderen Einschub. Verlängere den aktuellen Backvorgang nur so weit, dass der Boden durchbäckt, und reduziere bei Bedarf die direkte Oberhitze. Parmesan und frisch gemahlener Pfeffer kommen nach dem Backen auf die heiße Pizza. So kannst du den Käse fein dosieren und vermeidest eine früh dunkel werdende Hartkäseschicht.