Wenn der Teig an allem klebt

Ein weicher Teig ist nicht automatisch misslungen. Gib ihm nach dem Mischen zunächst Ruhe und arbeite mit einer Teigkarte. Leicht angefeuchtete Hände helfen beim Falten; zum Formen ist eine sparsam bemehlte Fläche praktischer.

Wenn der Teig trotz Ruhe und Strukturaufbau fließt, kann die Wassermenge für das verwendete Mehl zu hoch sein. Auch ein sehr weit gereifter Teig verliert Stabilität. Beim nächsten Ansatz nur eine Stellgröße ändern.

Wenn er immer wieder zurückspringt

Ein Teig mit viel Spannung braucht häufig eine Pause. Decke ihn ab, lasse ihn kurz entspannen und versuche es erneut. Sehr kalter Teig lässt sich oft ebenfalls schlechter öffnen.

Drücke zuerst von der Mitte nach außen und lasse den Rand möglichst unberührt, wenn du einen luftigen Rand möchtest. Ziehe nicht mit Kraft an einer einzelnen Stelle. Das dehnt die Mitte ungleichmäßig und kann Löcher verursachen.

Wenn Löcher entstehen oder der Boden festklebt

Kleine Löcher lassen sich vorsichtig zusammendrücken. Ist die Mitte schon sehr dünn, forme lieber eine kleinere Pizza. Viel feuchter Belag erhöht das Risiko, dass der Boden auf der Schaufel klebt.

Belege erst, wenn der Ofen bereit ist. Prüfe vor dem Einschießen mit einem kurzen Ruck, ob die Pizza frei auf der Schaufel gleitet. Wenn sie festhängt, hebe die betroffene Stelle behutsam an und gib etwas Mehl darunter.