Das Rezept
Zutaten
- 140 g Ditalini oder ähnlich kleine, kurze Nudeln
- 240 g gegarte Kichererbsen, abgetropft
- 1 Schalotte
- 1 kleine Knoblauchzehe
- 1 EL Tomatenmark
- 1 kleiner Rosmarinzweig
- 1½ EL Olivenöl
- 600 ml mild gesalzene Gemüsebrühe, zusätzlich heißes Wasser nach Bedarf
- Salz und Pfeffer
Zubereitung
- Kichererbsen abspülen und abtropfen lassen. Schalotte und Knoblauch schälen und fein würfeln. Rosmarinnadeln fein hacken. Brühe erhitzen.
- 80 g Kichererbsen mit 3 EL der Brühe zerdrücken. Die übrigen 160 g ganz lassen; die zum Zerdrücken verwendete Flüssigkeit zählt zur Gesamtmenge.
- Öl in einem mittelgroßen Topf erhitzen. Schalotte bei mittlerer bis kleiner Hitze 4 Minuten weich dünsten. Knoblauch, etwa ½ TL Rosmarin und Tomatenmark zugeben und 1 Minute rühren.
- Ganze und zerdrückte Kichererbsen mit insgesamt 450 ml Brühe einschließlich der bereits verwendeten Menge zugeben. Etwa 10 Minuten sanft köcheln lassen.
- Nudeln einrühren und nach Packungszeit bissfest garen, dabei regelmäßig rühren. Restliche heiße Brühe schrittweise ergänzen; falls nötig zusätzlich heißes Wasser, sodass die Pasta in beweglicher Flüssigkeit gart.
- Vom Herd nehmen und 2 Minuten ruhen lassen. Konsistenz mit etwas heißer Flüssigkeit anpassen, mit Salz und Pfeffer abschmecken und auf zwei tiefe Teller verteilen.
Gekochte Kichererbsen richtig abwiegen
Du brauchst 240 Gramm bereits gegarte Kichererbsen nach dem Abgießen. Bei einer Konserve zählt deshalb das Abtropfgewicht, nicht das Gesamtgewicht auf der Vorderseite. Spüle die Kichererbsen kurz ab und lasse sie abtropfen. Getrocknete Ware ist kein direkter Ersatz in diesem Ablauf: Sie muss vorher nach Packungsangabe eingeweicht und vollständig weich gekocht werden. Diese Zeit ist in den 35 Minuten nicht enthalten.
Zerdrücke 80 Gramm der vorbereiteten Kichererbsen mit einer Gabel und etwas von der abgemessenen Brühe. Die übrigen 160 Gramm bleiben ganz. Die Mischung muss nicht vollkommen glatt werden; kleine Stücke passen zu den kurzen Nudeln. Ein Mixer ist für die kleine Menge unnötig. Rosmarin würzt kräftig. Streife die Nadeln von einem kleinen Zweig, hacke sie fein und verwende für den Anfang etwa einen halben Teelöffel.
Die Nudeln brauchen bewegliche Flüssigkeit
Die trockenen Ditalini kommen direkt in den Topf und nehmen beim Garen Flüssigkeit auf. Beginne mit insgesamt 450 Millilitern Brühe einschließlich der Menge zum Zerdrücken und halte die übrigen 150 Milliliter heiß bereit. Topfbreite, Kochdauer und Nudelsorte beeinflussen den Bedarf. Die Pasta soll beim Köcheln in Flüssigkeit liegen und sich gut umrühren lassen. Wird die Mischung vorher fest, gieße etwas Brühe oder bei Bedarf weiteres heißes Wasser nach.
Rühre regelmäßig über den Topfboden, damit die dicklicher werdende Sauce nicht ansetzt. Die Packungszeit der Nudeln ist die Orientierung, der Biss entscheidet. Gegen Ende eher kleine Mengen Flüssigkeit ergänzen. Nach zwei Minuten Ruhe bindet der Topfinhalt weiter; lass ihn deshalb beim Ausschalten noch etwas lockerer, als du ihn essen möchtest. Verwende mild gesalzene Brühe und schmecke erst am Ende ab, weil sowohl Konserve als auch Brühe bereits Salz mitbringen können.
