Das Rezept

2 Portionenca. 40 Minuten

Zutaten

  • 180 g getrocknete Tagliatelle
  • 300 g vorbereiteter Hokkaidokürbis
  • 1 EL Olivenöl
  • 30 g Butter
  • 6 Salbeiblätter
  • 20 g Parmesan, fein gerieben
  • 1 TL Zitronensaft, Salz und Pfeffer

Zubereitung

  1. Ofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Gewaschenen, entkernten Kürbis in etwa 1,5 cm große Würfel schneiden und 300 g abwiegen.
  2. Würfel mit Olivenöl und wenig Salz mischen. Auf einem geeigneten Blech etwa 20 bis 25 Minuten rösten, nach 15 Minuten wenden. Erst verwenden, wenn sie gabelweich sind.
  3. Tagliatelle passend zum Kürbis nach Packungszeit in Salzwasser bissfest kochen. Eine Tasse Kochwasser auffangen. Salbei waschen und vollständig trocknen.
  4. Butter in einer breiten Pfanne bei mittlerer bis kleiner Hitze schmelzen. Salbei etwa 1 bis 2 Minuten darin braten, bis die Blätter fester sind. Blätter herausnehmen und Pfanne vom Herd ziehen, bevor die Butter dunkel wird.
  5. Heiße Pasta und Kürbis in die warme Salbeibutter geben. Zunächst 3 EL Kochwasser hinzufügen und vorsichtig wenden; bei Bedarf mehr Wasser verwenden.
  6. Abseits der Hitze Parmesan einarbeiten. Mit Zitronensaft, Pfeffer und bei Bedarf Salz abschmecken, auf zwei Teller geben und mit den Salbeiblättern servieren.

Kleine Kürbisstücke rechtzeitig rösten

Die 300 Gramm Kürbis beziehen sich auf den vorbereiteten Hokkaido ohne Kerne und faseriges Inneres. Wasche die Schale gründlich; bei Hokkaido kann sie an den kleinen Stücken bleiben. Schneide Würfel von ungefähr anderthalb Zentimetern. Größere Stücke brauchen länger und verteilen sich schlechter zwischen den Bandnudeln. Mische sie mit dem Öl und wenig Salz, bevor du sie in einer Lage auf einem geeigneten Blech verteilst.

Bei 200 Grad Ober-/Unterhitze sind ungefähr 20 bis 25 Minuten ein Ausgangspunkt. Wende die Stücke nach etwa 15 Minuten und prüfe sie mit einer Gabel. Sie sollen innen weich sein und an einigen Kanten Farbe bekommen. Falls sie noch fest sind, brauchen sie mehr Zeit; die Pasta startet dann entsprechend später. Eine weiche Mitte ist wichtiger als möglichst dunkle Röstaromen. Diese Mengen und die schlichte Kombination sind eine eigene Variante der Kürbis-Pasta mit Salbeibutter.

Die Butter würzen und die Pasta darin wenden

Wasche die Salbeiblätter und trockne sie sehr gründlich, bevor sie in die warme Butter kommen. Erhitze die Butter bei mittlerer bis kleiner Hitze und bewege die Blätter darin. Nach ungefähr ein bis zwei Minuten können sie fester werden und leicht Farbe annehmen. Nimm sie dann heraus. Die Butter darf nussig duften und leicht golden werden, soll aber nicht schwarz werden oder bitter riechen. Ziehe die Pfanne bei schneller Bräunung sofort von der heißen Platte.

Die trockenen Tagliatelle kochen parallel nach ihrer Packungszeit, während der Kürbis fertig röstet. Gib Pasta und gegarte Kürbisstücke in die Salbeibutter und lockere alles vorsichtig mit zunächst drei Esslöffeln Nudelwasser. Starkes Rühren würde den weichen Kürbis zerdrücken. Etwas davon darf die Sauce binden, einige Würfel sollen aber erkennbar bleiben. Parmesan abseits der Hitze einarbeiten und die Säure mit einem Teelöffel Zitronensaft abrunden. Die Salbeiblätter erst auf den Tellern verteilen.