Das Rezept

2 Portionenca. 25 Minuten

Zutaten

  • 180 g Rigatoni
  • 200 g frischer Blattspinat, geputzt
  • 150 g Ricotta
  • 15 g Parmesan, fein gerieben
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 kleine Prise Muskat, Salz und Pfeffer

Zubereitung

  1. Salzwasser für die Rigatoni erhitzen. Spinat waschen und abtropfen lassen, Knoblauch schälen und leicht andrücken, Parmesan reiben.
  2. Öl in einer großen Pfanne bei mittlerer Hitze erwärmen. Knoblauch etwa 30 Sekunden sanft darin ziehen lassen, ohne ihn dunkel zu braten.
  3. Spinat zugeben und zugedeckt etwa 3 bis 4 Minuten zusammenfallen lassen. Bei Bedarf länger garen, bis auch zarte Stiele weich sind. Offen weitere 1 bis 2 Minuten überschüssiges Wasser verdampfen lassen.
  4. Knoblauch entfernen. Spinat auf einem Brett fein hacken und zurückgeben. Rigatoni passend zur Packungszeit parallel bissfest kochen; eine Tasse Kochwasser auffangen.
  5. Ricotta mit zunächst 50 ml heißem Kochwasser verrühren. Bei kleinster Hitze mit Spinat, Muskat und Pasta etwa 30 bis 60 Sekunden vermengen. Nicht kräftig kochen lassen.
  6. Pfanne vom Herd nehmen, Parmesan einrühren und bei Bedarf weiteres Wasser esslöffelweise ergänzen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und sofort auf zwei Teller verteilen.

Spinat vorbereiten, Ricotta locker halten

Verwende für dieses Rezept 200 Gramm frischen Blattspinat nach dem Putzen. Wasche ihn gründlich und lasse ihn gut abtropfen. Sehr dicke Stiele entfernen, zarte dürfen bleiben. Babyspinat und größere Blätter fallen unterschiedlich schnell zusammen; entscheidend sind weiche Blätter ohne harte Stielstücke. Tiefgekühlter Spinat lässt sich nicht mit derselben kurzen Garzeit einsetzen. Dafür gelten zunächst die Zubereitungshinweise der Packung, anschließend muss überschüssiges Wasser weg.

Der Ricotta soll die Nudeln umhüllen und keine feste Masse bilden. Rühre ihn deshalb mit zunächst 50 Millilitern heißem Nudelwasser glatt. Weitere Flüssigkeit kommt später esslöffelweise hinzu. Der Spinat wird in dieser Variante gehackt, nicht püriert: Kleine grüne Stücke bleiben in der hellen Sauce sichtbar. Eine winzige Prise Muskat genügt für den Anfang. Mehr lässt sich beim Abschmecken ergänzen, ein überdeckter Ricottageschmack dagegen kaum zurückholen.

Topf und Pfanne aufeinander abstimmen

Setze das Nudelwasser zuerst auf und bereite währenddessen Spinat und Käse vor. Die Sauce ist schnell fertig. Richte den Start der Rigatoni nach ihrer Packungszeit so aus, dass sie in die vorbereitete Pfanne kommen können. Der Knoblauch wird hier als angedrückte ganze Zehe verwendet und vor dem Hacken des Spinats entfernt. So würzt er das Öl, ohne rohe Stücke in der fertigen Sauce zu hinterlassen.

Lass nach dem Zusammenfallen des Spinats sichtbare Flüssigkeit kurz offen verdampfen. Reduziere dann die Hitze deutlich, bevor der Ricotta dazukommt. Die Mischung soll nur heiß werden, nicht kräftig kochen oder am Pfannenboden antrocknen. Gut bissfeste Pasta benötigt zum Vermengen nur ungefähr eine halbe bis eine Minute. Den Parmesan zuletzt abseits der Hitze einarbeiten. Wird die Sauce dabei zu dick, lockere sie mit etwas aufgefangenem Kochwasser und serviere direkt.