Das Rezept
Zutaten
- 250 g gereifter, backbereiter Pizzateig
- 120 g Aubergine mit Schale
- 70 g zerdrückte Tomaten
- 65 g Mozzarella, gut abgetropft
- 10 g Parmesan, fein gehobelt
- 2 TL Olivenöl
- 3 bis 5 Basilikumblätter
- Salz und schwarzer Pfeffer
- Etwas Mehl oder feine Semola zum Formen
Zubereitung
- Ofen auf 250 °C Ober- und Unterhitze vorheizen. Geeigneten Stein oder Stahl nach Herstellerangaben erhitzen. Teig abgedeckt geschmeidig werden lassen.
- Aubergine waschen, etwa 4 mm dünn schneiden und größere Scheiben halbieren. Dünn mit Öl bestreichen, in einer beschichteten Pfanne 6 bis 8 Minuten weich braten und wenden. Bei Bedarf 1 EL Wasser zugeben und vollständig verdampfen lassen.
- Gemüse leicht salzen, pfeffern und auf einem Teller abkühlen. Tomaten leicht salzen, Mozzarella zerkleinern.
- Teig auf etwa 28 bis 30 cm öffnen, auf einer leicht bestäubten Schaufel auf Gleitfähigkeit prüfen. Tomate, Mozzarella und Aubergine locker verteilen.
- Etwa 8 bis 12 Minuten backen, ab Minute sechs kontrollieren. Die Unterseite soll durchgebacken sein.
- Pizza herausnehmen, Parmesan und Basilikum auflegen, schneiden und servieren.
Aubergine vor dem Belegen weich braten
Für eine Pizza reichen 120 g Aubergine, gewogen mit Schale. Schneide sie in etwa 4 mm dünne Scheiben und halbiere größere Stücke. Die Schale bleibt daran und hält die weiche Mitte zusammen. Bestreiche die Scheiben dünn mit den vorgesehenen zwei Teelöffeln Öl. Brate sie in einer beschichteten Pfanne bei mittlerer Hitze insgesamt ungefähr sechs bis acht Minuten und wende sie dabei. Sie sollen weich und stellenweise gebräunt sein. Bei Bedarf gibst du einen Esslöffel Wasser dazu und lässt ihn wieder vollständig verdampfen.
Lege das Gemüse anschließend auf einen Teller und lasse es abkühlen. Rohe dicke Auberginenstücke würden in der kurzen Pizzabackzeit häufig noch fest bleiben. Eine voll mit Öl gesogene Gemüseschicht ist ebenfalls nicht das Ziel. Verteile die gegarten Scheiben später mit kleinen Zwischenräumen, damit Tomate und Käse sichtbar bleiben. Der gesamte Belag soll in einer lockeren Lage auf den Boden passen. Wenn du eine größere Aubergine vorbereitet hast, lege nur die abgewogene Menge auf und verwende den Rest für ein anderes Gericht.
Parmesan nach dem Backen dosieren
Die Basis ist ein bereits gereifter Teigling mit 250 g. Teigherstellung und Vorheizen kommen zur angegebenen Zeit hinzu. Verwende 65 g gut abgetropften Mozzarella und 70 g zerdrückte Tomaten. Salze die Tomaten zurückhaltend, weil der Parmesan später zusätzliche Würze bringt. Zehn Gramm feine Parmesanblätter reichen für einen erkennbaren Abschluss, ohne die Aubergine zu überdecken. Gib sie erst auf die fertige heiße Pizza, damit ihre Form und ihr Geschmack deutlicher bleiben.
Wenn der Rand bereits gut aussieht, prüfe trotzdem die Unterseite. Gerade unter den weicheren Auberginenscheiben soll der Boden durchbacken. Ein dünner Belag und eine vollständig aufgeheizte Backfläche helfen dabei. Frisches Basilikum kommt nach dem Parmesan dazu. Für eine kräftigere Variante kannst du auf einem Stück wenige Chiliflocken ergänzen. So bleibt die Grundpizza mild und du kannst die Schärfe beim Essen dosieren. Schneide die Pizza unmittelbar vor dem Servieren, solange die Mitte noch warm und der Rand knusprig ist.
