Das Rezept

1 Pizza, etwa 28 bis 30 cmca. 30 Minuten, zusätzlich Teigreifung und Vorheizen

Zutaten

  • 250 g gereifter, backbereiter Pizzateig
  • 120 g Zucchini
  • 60 g Ricotta, abgesetzte Molke abgegossen
  • 40 g Mozzarella, gut abgetropft
  • 1 TL Olivenöl
  • ¼ TL fein abgeriebene Zitronenschale, zum Verzehr geeignet
  • 4 bis 6 kleine Basilikumblätter
  • Salz und schwarzer Pfeffer
  • Etwas Mehl oder feine Semola zum Formen

Zubereitung

  1. Ofen auf 250 °C Ober- und Unterhitze vorheizen. Geeigneten Stein oder Stahl nach Vorgaben erhitzen. Teig abgedeckt geschmeidig werden lassen.
  2. Zucchini waschen, in etwa 2 mm dünne Scheiben schneiden und mit dem Öl 4 bis 5 Minuten in der Pfanne braten. Flüssigkeit verdampfen lassen, leicht salzen und auf einem Teller abkühlen.
  3. Ricotta mit wenig Salz und Pfeffer glatt rühren. Mozzarella zerkleinern. Zitrone waschen, Schale fein abreiben und Basilikum waschen sowie trocknen.
  4. Teig auf etwa 28 bis 30 cm öffnen. Auf einer leicht bestäubten Schaufel Gleitfähigkeit prüfen. Ricotta dünn verstreichen, Zucchini und Mozzarella locker verteilen.
  5. Ungefähr 8 bis 12 Minuten backen, ab Minute sechs kontrollieren. Unterseite und Mitte sollen durchbacken, bevor der Belag zu dunkel wird.
  6. Herausnehmen, mit wenig Zitronenabrieb und Basilikum ergänzen. Schneiden und unmittelbar servieren.

Zucchini vorbraten und kurz abkühlen lassen

Wähle für eine Pizza eine kleine feste Zucchini und wiege 120 g davon ab. Schneide sie in ungefähr 2 mm dünne Scheiben. Brate sie mit einem Teelöffel Olivenöl in einer ausreichend großen Pfanne etwa vier bis fünf Minuten, bis sie biegsam sind und überschüssige Flüssigkeit verdampft ist. Leichte goldene Stellen passen gut; durchgehend dunkel sollen die Scheiben nicht werden. Verteile sie anschließend auf einem Teller zum Abkühlen. Heißes Gemüse würde den rohen Pizzateig schon beim Belegen erwärmen und das Einschießen erschweren.

Der Ricotta bildet die weiße Grundlage. Falls sich sichtbar Molke abgesetzt hat, gieße sie ab, bevor du 60 g abwiegst. Rühre den Käse mit etwas Salz und Pfeffer glatt. Zusätzlich kommen 40 g gut abgetropfter Mozzarella auf die Pizza. So verteilst du die beiden Käse unterschiedlich: Ricotta als dünne Creme, Mozzarella in kleinen Stücken. Eine dicke Ricottaschicht unter nassem Gemüse macht den Boden schwerer. Die kleine Menge lässt Platz für die Zucchini, ohne ihren milden Geschmack zu überdecken.

Zitronenschale erst zum Schluss ergänzen

Du startest mit 250 g fertig gereiftem Pizzateig. Plane seine Vorbereitung und die Vorheizzeit der Backfläche zusätzlich ein. Öffne den entspannten Teigling auf ungefähr 28 bis 30 cm und lasse einen schmalen Rand frei. Verstreiche den Ricotta vorsichtig mit der Rückseite eines Löffels. Wenn der Käse zu fest ist, verteile ihn zunächst in kleinen Portionen und verbinde diese mit wenig Druck. Ziehe nicht kräftig an einem dünnen Teigboden. Zucchini und Mozzarella werden anschließend locker darübergelegt.

Verwende eine gewaschene Zitrone, deren Schale zum Verzehr geeignet ist. Reibe nur die gelbe äußere Schicht fein ab, nicht das weiße bittere Innere. Ein Viertelteelöffel Abrieb reicht zunächst für die gesamte Pizza. Gib ihn zusammen mit den Basilikumblättern erst nach dem Backen darüber. Zitronensaft ist in dieser Variante nicht nötig und würde zusätzliche Flüssigkeit auf den Boden bringen. Wenn du mehr Frische möchtest, ergänze zuerst wenig weiteren Abrieb auf einem einzelnen Stück und entscheide dann über den Rest.