Das Rezept

2 Portionenca. 25 Minuten

Zutaten

  • 180 g Rigatoni
  • 60 g getrocknete Tomaten in Öl, abgetropft
  • 15 g Pinienkerne
  • 15 g Parmesan, fein gerieben
  • ½ kleine Knoblauchzehe
  • 6 Basilikumblätter
  • 1 EL Olivenöl, Salz und Pfeffer

Zubereitung

  1. Salzwasser erhitzen. Tomaten abtropfen lassen und 60 g abwiegen. Basilikum waschen und trocknen, Knoblauch schälen und Parmesan reiben.
  2. Pinienkerne in einer trockenen Pfanne bei mittlerer Hitze etwa 2 bis 3 Minuten unter Rühren leicht goldgelb rösten. Auf einen Teller geben und abkühlen lassen.
  3. Rigatoni nach Packungszeit bissfest kochen. Währenddessen grob geschnittene Tomaten mit 10 g Pinienkernen, 10 g Parmesan, Knoblauch, 4 Basilikumblättern und Olivenöl kurz zerkleinern.
  4. Eine Tasse Nudelwasser auffangen. Pesto in einer großen Schüssel mit zunächst 3 EL heißem Kochwasser verrühren.
  5. Rigatoni abgießen und sofort mit dem Pesto vermengen. Nach Bedarf weiteres Kochwasser esslöffelweise zugeben, bis die Sauce die Pasta locker umhüllt.
  6. Mit Pfeffer und bei Bedarf Salz abschmecken. Auf zwei Teller geben, übrige 5 g Pinienkerne, 5 g Parmesan und 2 Basilikumblätter darüber verteilen.

Tomaten abtropfen und Salz erst zum Schluss ergänzen

Verwende weiche getrocknete Tomaten aus dem Ölglas und wiege 60 Gramm nach dem Abtropfen ab. Trockene, feste Tomaten aus einer Tüte brauchen vorher eine andere Vorbereitung und sind hier kein direkter Ersatz. Mit dem abgemessenen Olivenöl bestimmst du die Menge unabhängig davon, wie viel Flüssigkeit im Glas steht. Je nach Produkt bringen die Tomaten bereits viel Salz und Gewürze mit. Probiere ein kleines Stück, bevor du Knoblauch oder weiteres Salz dosierst.

Die Pinienkerne werden kurz geröstet und müssen anschließend abkühlen. Zehn Gramm kommen ins Pesto, fünf Gramm bleiben zum Bestreuen übrig. Dasselbe Prinzip gilt für den Parmesan: zehn Gramm werden gemixt, fünf Gramm auf den Tellern verteilt. Vier Basilikumblätter würzen die Sauce, zwei kommen frisch dazu. Diese kleine eigene Mischung enthält Käse und unterscheidet sich damit von rein pflanzlichen Tomatenpestos. Für eine vegetarische Variante brauchst du einen passend gekennzeichneten Hartkäse statt Parmesan mit tierischem Lab.

Mit Kochwasser zur Sauce verbinden

Für die kleine Menge eignet sich ein kleiner Zerkleinerer besser als ein sehr großer Standmixer. Schneide die Tomaten vorher grob, damit die Messer sie gleichmäßig erfassen. Mixe in kurzen Intervallen und schiebe bei ausgeschaltetem Gerät haftende Stücke mit einem Löffel oder Spatel herunter. Das Pesto darf noch feine Stückchen enthalten. Es muss nicht so glatt werden wie eine gekochte Tomatensauce. Falls die Messer leer laufen, prüfe zunächst die passende Behältergröße, statt beliebig Öl nachzugießen.

Das Pesto wird bei diesem Rezept nicht angebraten. Verrühre es in einer großen Schüssel mit zunächst drei Esslöffeln heißem Nudelwasser und gib die fertig bissfesten Rigatoni dazu. Weiteres Wasser lockert die Mischung schrittweise, ohne den Geschmack durch zusätzliches Öl immer schwerer zu machen. Die Sauce soll in den Rillen haften und keinen festen Klumpen am Schüsselboden bilden. Abschließend gemeinsam mit einer Nudel probieren und erst dann nachsalzen. Bereite diese Menge für die unmittelbare Mahlzeit zu; sie ist keine Anleitung zum haltbaren Einmachen.