Das Rezept
Zutaten
- 320 g getrocknete Rigatoni
- 700 g Passata
- 60 g geschälte Zwiebel
- 1 Knoblauchzehe
- 2 EL Olivenöl
- 200 g gut abgetropfter oder schnittfester Mozzarella
- 30 g fein geriebener Parmesan
- 8 Basilikumblätter
- Salz und Pfeffer, Pastakochwasser nach Bedarf
Zubereitung
- Ofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Zwiebel und Knoblauch fein würfeln. Mozzarella abtropfen lassen und würfeln; Basilikum waschen und trocknen.
- Öl in einem Topf erhitzen, Zwiebel bei mittlerer Hitze 5 Minuten weich dünsten. Knoblauch 30 Sekunden mitdünsten. Passata zugeben und 12–15 Minuten sanft köcheln lassen; mit Salz und Pfeffer würzen.
- Währenddessen Rigatoni in Salzwasser ungefähr 2 Minuten kürzer als die Packungszeit für al dente kochen. 150 ml Kochwasser auffangen, Pasta abgießen und sofort mit der Sauce mischen. Falls nötig etwas Kochwasser ergänzen.
- 100 g Mozzarella untermischen und alles in eine ungefähr 20 × 30 cm große Auflaufform geben. Mit den übrigen 100 g Mozzarella und dem Parmesan bestreuen.
- Auf mittlerer Schiene 20–25 Minuten backen; ab 20 Minuten prüfen. Pasta muss gegart und die Sauce auch in der Mitte heiß sein. Bei Bedarf etwas länger backen, bei starker Bräunung abdecken.
- 5 Minuten ruhen lassen, Basilikum darüberzupfen und in vier Portionen servieren.
Die Nudeln garen im Ofen weiter
Nimm getrocknete Rigatoni und koche sie zunächst etwa zwei Minuten kürzer als die Packung für bissfeste Pasta angibt. Der anschließende Ofengang zählt zur Garzeit. Ganz rohe Nudeln gehören nicht in diesen Ablauf, denn dafür müssten Flüssigkeitsmenge und Backzeit anders geplant werden. Während die Sauce köchelt, kannst du bereits das Kochwasser erhitzen und den Ofen vorheizen. So kommen Pasta und Sauce warm zusammen in die Form.
Eine Auflaufform von ungefähr 20 mal 30 Zentimetern mit mindestens fünf Zentimetern Rand bietet Platz für diese vier Portionen. Verteile die Mischung gleichmäßig und drücke sie nicht fest. Die Sauce soll zwischen die Röhren gelangen. Verwende gut abgetropften oder schnittfesten Mozzarella; Flüssigkeit aus der Packung wird nicht mit in die Form gegossen. Von den 200 Gramm Käse wird jeweils die Hälfte innen und oben verteilt.
Die Tomatensauce nicht zu trocken einkochen
Passata liefert eine gleichmäßige Grundlage. Nach dem Köcheln soll sie noch gut vom Löffel fließen, weil die Nudeln im Ofen weitere Feuchtigkeit aufnehmen. Falls sie bereits sehr dick ist, helfen einige Esslöffel des aufgefangenen Kochwassers. Verrühre erst eine kleine Menge und prüfe erneut. Es soll eine saftige Mischung entstehen, kein Nudeltopf in wässriger Flüssigkeit. Salz vorsichtig dosieren, denn Käse und Kochwasser bringen ebenfalls Würze mit.
Backe auf der mittleren Schiene und kontrolliere ab der zwanzigsten Minute. Entscheidend sind heiße Sauce bis in die Mitte, geschmolzener Käse und gegarte Pasta. Eine tiefere oder schwerere Form kann länger brauchen. Wenn die Oberfläche vorher stark bräunt, decke sie mit einem geeigneten ofenfesten Deckel ab. Fünf Minuten Ruhe vor dem Servieren machen das Portionieren leichter. Frische Basilikumblätter kommen erst danach auf den Auflauf.
