Die Pizza zuerst vollständig backen
Bereite Tomatensauce, Käse und weitere mitzubackende Zutaten nach deinem Rezept zu. Hole die fertig gegarte Pizza aus dem Ofen und gib den Rucola auf dem Servierteller dazu. So bleibt sein frischer Blattcharakter erhalten, auch wenn die unmittelbare Wärme ihn leicht zusammenfallen lässt.
Für diesen Belag schiebst du die Pizza anschließend nicht wieder in den heißen Ofen. Wenn du einen bewusst mitgegarten Gemüsebelag möchtest, brauchst du einen dafür passenden Ablauf. Frischer Rucola am Schluss erfüllt eine andere Aufgabe als Spinat oder andere vorher gegarte Gemüse.
Blätter waschen und gut trocknen
Sortiere welke oder verdorbene Blätter aus und entferne bei Bedarf sehr lange, grobe Stiele. Wasche den Rucola unter fließendem Wasser und trockne ihn sorgfältig in einer sauberen Salatschleuder oder mit einem sauberen Tuch. Ein tropfnasser Salat bringt die Flüssigkeit direkt auf Käse und Boden.
Lass die vorbereiteten Blätter bis zum Fertigstellen getrennt vom warmen Belag. Wasche nur die benötigte Menge und beachte bei abgepackter Ware die Lager- und Verbrauchshinweise. Die letzte Minute vor dem Servieren ist zum Verteilen gedacht, nicht zum Suchen nach einem Sieb.
Locker verteilen und sparsam anmachen
Beginne mit einer kleinen lockeren Handvoll für eine mittelgroße Pizza und ergänze nach Geschmack. Der gebackene Belag sollte dazwischen noch sichtbar sein. Bei einem hohen Blattberg rutschen ganze Portionen beim ersten Bissen herunter und die Pizza lässt sich schwerer schneiden.
Rucola braucht nicht zwingend ein vollständiges Salatdressing. Wenn du Öl oder etwas Zitronensaft verwenden möchtest, mische wenig davon unmittelbar vor dem Auflegen unter die Blätter. Gieße kein Dressing aus der Schüssel über den Pizzaboden. Schinken, Käse und Oliven bringen zudem bereits Würze mit.
Passende Begleiter und direktes Servieren
Tomate und Mozzarella ergeben eine einfache Grundlage. Wenige Hartkäsespäne, abgetropfte getrocknete Tomaten oder dünn aufgelegter Prosciutto sind mögliche Ergänzungen. Wähle zwei oder drei passende Komponenten, statt alle salzigen Zutaten gleichzeitig in voller Menge zu verwenden.
Für eine vegetarische Pizza lässt du Fleisch weg und wählst entsprechend geeigneten Käse. Serviere nach dem Auflegen zügig. Bei mehreren nacheinander gebackenen Pizzen bleibt der Rucola in einer separaten Schüssel und kommt auf jede Pizza erst dann, wenn sie tatsächlich an den Tisch geht.
